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31 10 2019

Umjubelte Premiere von Romeo und Julia im GOP-Varieté

Viel Drama, viele Überraschungen

"Sei ein anderer Name", faucht Julia ihren Romeo an. Denn ihr Angebeter entstammt dem Hause Montague, das mit Julias Familie verfeindet ist. Welchen Namen er denn annehmen solle, will er wissen. "Romeo Schulz", schlägt Julia vor. Und das Publikum feiert die Idee mit lautem Gelächter und Applaus.

Ganz klar: Was die Zuschauer am Dienstag, 29. Oktober, im GOP-Varieté sahen, war keine klassische Inszenierung des Shakespeare-Klassikers. Aber das hatte auch niemand erwartet. Denn zum vierten Mal stand die inklusive Theatergruppe der Lebenshilfe Bonn gemeinsam auf der Bühne und zeigte ihre ganz eigene Version der berühmtesten Liebesgeschichte der Welt.

"Dieses Jahr erwarten uns viel Text, viel Drama und viele Überraschungen, auf die Sie sich sicher schon alle freuen", hatte Organisatorin Marion Frohn in ihrer Begrüßungsrede angekündigt. Und natürlich behielt sie recht. Die Textmenge, die die Schauspielerinnen und Schauspieler dieses Mal zu bewältigen hatten, lag weit über dem Umfang der Vorjahre. Umso beachtlicher war die Ausdrucksstärke und Spielfreude, mit der sie das nicht immer leichte Stück zu einem Ereignis machten.

In den Titelrollen: Antonia Riet und Hendrik Brouwers. Die beiden Jungschauspieler mit Down-Syndrom gingen ganz in ihren Rollen auf, überzeugten durch ihr ausdrucksstarkes Spiel und bisweilen sehr klare Worte. Auch alle anderen Darstellerinnen und Darsteller glänzten in ihren Rollen. Danielle Vesters und Bernhard Baum zeigten als Julias Eltern eine Tanzeinlage, bei der den Zuschauern der Atem stockte. Auch die Fechtszene, die musikalische Live-Begleitung, der Mundharmonika spielende Priester, die Opern-Diva, der geschäftstüchtige Graf Paris und die Kammerdienerinnen hinterließen bleibenden Eindruck. Insgesamt zeigte sich das Ensemble aus fünf Menschen mit und fünf Menschen ohne Behinderung als perfekte Einheit. Nicht zu vergessen: Die stets bereiten Bühnenhelfer und Techniker, ohne die das Spektakel nicht hätte stattfinden können.

Wieder einmal ist Regisseurin Katharina Weishaupt eine sensationelle Inszenierung gelungen. Aber überzeugen Sie sich selbst: Für die zweite Aufführungen am Dienstag, 12. November, 19 Uhr sind noch Restkarten (16 Euro/erm. 8 Euro) verfügbar unter 0228 55584-0 oder veranstaltungen@lebenshilfe-bonn.de

Romeo und Julia

Am 29. Oktober wurde im GOP- Theater
Romeo und Julia aufgeführt.
Das Theater-Stück ist von William Shakespeare.
Das ist Englisch und wird so ausgesprochen: Wil-jem Schäks-pir.
Viele Menschen kennen das Theater-Stück Romeo und Julia.
Es ist auf der ganzen Welt bekannt.
Es geht um die Liebe zwischen Romeo und Julia.
Es wurde schon in vielen Theater-Stücken
und Filmen gezeigt.

Im GOP-Theater gibt es Schauspieler mit und ohne Behinderung.
Sie führen das Theater-Stück zusammen auf.
Die Schauspieler haben schon einige Theater-Stücke
zusammen gezeigt.
Als Romeo tritt Hendrik Brouwers auf.
Und als Julia tritt Antonia Riet auf.
Die Zuschauer waren von den beiden jungen Schauspielern begeistert.
Und auch die anderen Schauspieler zeigten eine sehr gute Leistung.
Alle mussten viel Text lernen.
Es wurde getanzt und es gab Live-Musik.
Es gab auch noch einen Schwert-Kampf zu sehen.

Möchten Sie das Theater-Stück auch sehen?
Es wird noch einmal am 12. November 2019 aufgeführt.
Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr.
GOP-Varieté-Theater Bonn
Karl-Carstens-Str. 1
53113 Bonn

Karten kosten 16 Euro.
Und 8 Euro.

Wenn Sie noch Karten bestellen möchten,
dann schreiben Sie uns.
E-Mail: veranstaltungen@lebenshilfe-bonn.de

Oder rufen Sie an.
Telefon-Nummer: 02 28 555 84 0