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13 08 2019

Austauschstudenten engagieren sich bei der Bonner Lebenshilfe

Ilija Pudja, Marion Frohn, Nur Aslışah Kula

Ilija Pudja aus Serbien und Nur Aslışah Kula Ashşah Kula aus der Türkei waren für 8 Wochen als Austauschstudenten bei der Lebenshilfe in Bonn. Sie waren über die Organisation AISEC zu uns gekommen. AIESEC ist eine internationale Austauschorganisation, die Praktika und soziale Projekte für junge Menschen im Ausland vermittelt.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass die Beiden uns mit ihrem Wissen unterstützt haben und neue Ideen einbrachten. Ihre Deutschkenntnisse waren bestens und so war die Kommunikation mit diesen beiden offenen, freundlichen und fröhlichen Menschen eine Freude.
Am Freitag mussten wir uns leider voneinander verabschieden, haben vorher aber noch mit jedem ein Interview geführt.

Name? Ilija Pudja, 20 Jahre alt

Woher kommst Du? Ich komme aus Serbien

Was studierst Du? Ich studiere Wirtschaft an der Universität Belgrad

Warum wolltest Du nach Deutschland zur Lebenshilfe? Ich wollte durch den Sommer Deutsch üben, praktische Erfahrungen  sammeln und mit meinen Kenntnissen und Ideen anderen Menschen helfen. Und die Lebenshilfe war das, was ich wollte.

Hast Du schon mit Menschen mit Behinderung Kontakt gehabt? Ja, mein Cousin hat eine geistige Behinderung und meine Tante Marta ist im Rollstuhl.

Was hast Du hier gemacht im Praktikum? Ich habe viel über Marketing und Fundraising für Stiftungen und Humanitäre Organisationen ähnlich wie die Lebenshilfe gelernt. Ich habe Menschen mit Behinderung in einer Wohnstatte besucht und mit ihnen gesprochen. Einen Tag habe ich mit anderen Freiwilligen von der Deutschen Post/DHL zusammen gearbeitet und Möbel für den Garten im Ingeborg-Thomae-Haus gebaut.

Welche Ideen  nimmst Du mit in Dein Land/für Dein Studium? Außer meinen neuen praktischen Erfahrungen in Bereich Marketing und Fundraising habe ich gelernt und gesehen, wie eine große Organisation wie die Lebenshilfe funktioniert. Ich bin sehr zufrieden, dass Deutschland eine so gute Sozialpolitik hat und die Menschen mit Behinderung nicht allein sind. Diese Erfahrung ist ein gutes Vorbild für mein Land, wo die Pflege für Menschen mit Behinderung  nicht so gut entwickelt ist.

Was wünscht Du uns/Dir für die Zukunft? Ich wünsche Ihnen alles Gute! Sie machen sehr wichtige Dinge für die Gesellschaft und ich wünsche Ihnen mehr Spenden, damit Sie noch besser behinderte Menschen unterstützen können.

 

Name? Nur Aslışah KULA
Woher kommst Du? Türkei

Was studierst Du? Ingenieurwissenschaften

Warum wolltest Du nach Deutschland zur Lebenshilfe? Eigentlich wollte ich ein Praktikum im Bereich Marketing machen. Die Lebenshilfe war nicht als erstes in meinem Kopf. Aber dann dachte ich, dass ich etwas Sinnvolles machen müsste, wenn ich ein Praktikum mache. Deutschland war immer in meinem Herzen. Ich habe in Stuttgart gelebt als kleines Kind. Deswegen erschien mir Deutschland schließlich sinnvoll zu sein.

Hast Du schon mit Menschen mit Behinderung Kontakt gehabt? Ja, ich habe letztes Jahr in der Türkei mit Kindern mit Autismus gearbeitet.

Was hast Du hier gemacht im Praktikum? Mein Praktikum hat sich mit den Themen  Marketing und Fundraising beschäftigt.
Ich habe an Ideen mitgearbeitet,  mehr Spenden für die Lebenshilfe zu bekommen.
Ich habe auch mit gearbeitet, Ideen zu finden, wie man die Lebenshilfe Bonn noch bekannter machen kann.

Welche Ideen  nimmst Du mit in Dein Land/für Dein Studium? Neue Aspekte über das Leben von Menschen mit Behinderung. Wie man Dinge verbessern  kann. Ich habe auch gelernt, wie ich Fundraising besser machen kann.

Was wünscht Du uns/Dir für die Zukunft? Ich hoffe, dass ich als Praktikantin gute Ideen präsentieren konnte, die die Lebenshilfe auch in der Zukunft nutzen kann.