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08 03 2018

Zwei Landtagsabgeordnete in inklusiver Kita

Hoher Besuch in Kita Wundertüte

„Die Lebenshilfe Bonn kann stolz auf die Wundertüte sein“, sagte die Bonner Abgeordnete und schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Franziska Müller-Rech, nach ihrem Besuch in der Kita Wundertüte. Sie besuchte am Montag, den 5. März, gemeinsam mit dem Abgeordneten Stefan Lenzen, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, die Einrichtung.

Die Abgeordneten hatten sich den ganzen Vormittag Zeit genommen. Ihnen ging es um einen umfassenden Einblick in die Arbeit einer inklusiven Kindertagesstätte. Sie hospitierten beim Angebot der Motopädin, ließen sich Räume und Ausstattung zeigen und stellten im anschließenden Fachgespräch viele Fragen. „Wir wollen uns gründlich vorbereiten“, sagte Stefan Lenzen, „damit unser politisches Handeln in der Landesregierung Ihnen auch wirklich zugutekommt.“

Claudia Mülich, pädagogische Leiterin und Wibke Deutsch, stv. Geschäftsführerin, freuten sich sehr über den Besuch und das große Interesse. „Inklusive Kitas sind noch lange keine Selbstverständlichkeit. Es fängt schon damit an, dass in der Ausbildung der Pädagogen das Thema Inklusion keine Rolle spielt“, informierte Mülich. „Und für uns ist auch der Personalmangel ein großes Thema“, ergänzte Deutsch. „Das betrifft die Wundertüte, aber ganz besonders auch die neue inklusive Kita in Hersel, die wir im Sommer eröffnen wollen.“ „Dabei ist der Bedarf an Kita-Plätzen so hoch, dass wir hier locker noch zwei Stockwerke anbauen könnten. Es tut schon weh, wenn man so oft „Nein“ sagen muss“, so Mülich.

In den inklusiven Kindertagesstätten der Lebenshilfe wird hohes pädagogisches Engagement, individuelle Förderung, Ideenreichtum und eine positive Stimmung gelebt. Davon konnten sich auch die Abgeordneten überzeugen. „Die Kindertagesstätte der Lebenshilfe Bonn setzt die Inklusion so um, wie wir uns das als Gesellschaftsbild vorstellen. Mich hat vor allem beeindruckt, wie selbstverständlich die Kinder damit umgehen. Zudem ist die positive Einstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorzuheben“, so Müller-Rech.

Dies ergänzte auch Lenzen: „Ich habe eine moderne Kita kennenlernen dürfen. Eine inklusive Einrichtung wie diese, wird auch in Zukunft unerlässlich sein, wenn wir Kinder möglichst individuell fördern wollen. Gut funktionierende Systeme mit entsprechend hoher Qualifikation müssen wir erhalten.“

„Wir begrüßen jede Unterstützung für die Kitas“, bestätigte Deutsch. „Mit dem Kita-Rettungsprogramm hat NRW-Familienminister Joachim Stamp bereits einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan.“

Politiker in der Wundertüte

Die FDP Politikerin Franziska Müller-Rech
und ihr Kollege Stefan Lenzen
haben am 5. März die Lebenshilfe Bonn besucht.
Sie war in der Kindertages-Stätte Wundertüte.
Frau Müller-Rech sagte:
Die Lebenshilfe kann stolz auf die Wundertüte sein.

Sie haben sich viel Zeit genommen.
Sie wollten einen Einblick in die Arbeit.
Sie ließen sich alles zeigen.
Und stellten viele Fragen.
Herr Lenzen sagte:
Wir wollen uns gründlich vorbereiten.
Damit wir gute Politik für Sie machen.

Claudia Mülich und Wibke Deutsch von der Lebenshilfe
freuten sich sehr über den Besuch.
Sie konnten den Politikern sagen,
dass es eine große Nachfrage nach Plätzen gibt.
Aber so viel Platz hat die Lebenshilfe nicht.
Oft muss die Lebenshilfe nein sagen.
Darum freut sich die Lebenshilfe über den Besuch
und die Unterstützung von den Politikern.
Die Politiker sagen:
Die positive Einstellung von den Mitarbeitern ist toll.
Die Wundertüte ist modern und inklusiv.

Vielfältig und individuell

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Wir, die Lebenshilfe Bonn, sind ein gemeinnütziger Verein, der im Jahre 1959 von Eltern geistig behinderter Kinder und interessierten Fachleuten in Bonn gegründet wurde. Heute zählen wir zu den Marktführern in der Behindertenhilfe in Bonn und der Region.

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