• Leichte Sprache:
  • AN
  • AUS

Neuigkeiten

Leichte Sprache
Leichte Sprache
25 04 2018

Premiere der inklusiven Theatergruppe 17:30

Leonce und Lena

Zwei ausverkaufte Vorstellungen im GOP-Varieté Theater Bonn - das sagt schon viel über den Erfolg des neue Stückes unserer inklusiven Theatergruppe „17:30“. Mit Leonce und Lena von Georg Büchner hatten sich Regisseurin Katharina Weishaupt und ihr Ensemble an einen Theater-Klassiker gewagt. Und wurden mit überschwänglichem Applaus und einem restlos begeisterten Publikum belohnt.

Lesen Sie dazu auch den Bericht einer Besucherin, der Bloggerin Stephanie Braun alias Kleiner Komet

Als Prinz ohne Ambitionen hat man es auch nicht leicht. Das macht Leonce, alias Henrik, seinem Hofmeister mehr als deutlich. Leonce will nicht König werden. Wozu soll das gut sein? Welch ein Glück für ihn – und das Publikum – dass er Valerio, alias Jo, einem gleichgesinnten Müßiggänger begegnet, mit dem er den Hang zum Nichtstun teilen kann.

Die Rollen des Theater-Klassikers nach Georg Büchner sind mit den zehn Schauspielern hervorragend besetzt. Schnell ziehen sie das Publikum in ihren Bann. Niemand denkt mehr daran, dass auf der Bühne Laienschauspieler stehen, die Mehrzahl von Ihnen mit einer Behinderung. Was für eine Szene, als Lena, alias Antonia, sich bei ihrer Gouvernante, alias Sabine, beschwert, dass sie niemanden heiraten will, den sie nicht liebt. Oder Rosetta, alias Danielle, ihre Verzweiflung über die unerfüllte Liebe zu Leonce herausschreit. Welch ein Zauber entsteht, als sich Leonce und Lena begegnen und ineinander verlieben.

Alle Ensemblemitglieder spielen mit großer Leidenschaft und Überzeugungskraft. Katharina Weishaupt, der Regisseurin, ist es wieder einmal gelungen, für jeden die richtige Rolle zu finden. Manche Rollen sind tragend, manche sind klein. Wichtig ist: alle spielen gemeinsam, schwitzen gemeinsam, leiden gemeinsam und lachen gemeinsam und nehmen am Schluss gemeinsam den sehr lange anhaltenden Applaus entgegen.

„Mit diesem dritten Stück hat die Gruppe noch mal einen ganz großen Entwicklungsschritt gemacht“, freute sich Andreas Kimpel, Geschäftsführer der Lebenshilfe Bonn. „Darauf können alle Beteiligten zu Recht stolz sein.“ Kevin Grote, Geschäftsführer des GOP Bonn, ist ebenfalls von dem Projekt überzeugt und freut sich, dass das GOP hier unterstützen kann. Wofür ihm, im Namen der Lebenshilfe und des gesamten Teams, auch Willi Eppstein, Vorsitzender der Lebenshilfe Bonn, in seiner Begrüßung sehr herzlich dankte. Marion Frohn, Organisatorin der Gruppe, dankte auch dem großartigen Publikum, das mit seinem Applaus das Ensemble unterstützt und das Stück getragen habe

Erste Aufführung von Leonce und Lena

Die Zuschauer der ersten Aufführung
von Leonce und Lena waren begeistert.
Das 3. Theater-Stück von der
Theater-Gruppe 17:30 wurde wieder im
GOP Theater aufgeführt.
Katharina Weishaupt ist die Leiterin.
Das schwere Wort ist: Regisseurin.
Sie hat es wieder geschafft für alle die passende Rolle zu finden.

Henrik spielte Leonce.
Leonce ist ein Prinz und soll heiraten.
Und dann König werden.
Das will er aber nicht.
Er fragte: Wozu soll das gut sein?
Sein Hof-Meister wurde von Jo gespielt.
Er ist derselben Meinung wie Leonce.
Beide langweilen sich.
Darum laufen sie weg.



Unterwegs treffen sie auf Lena.
Gespielt von Antonia.
Sie ist die Frau, die Leonce heiraten soll.
Weil sie sich aber ihre Namen nicht sagen,
wissen die beiden das nicht.
Lena ist auch weg gelaufen mit ihrer Erzieherin.
Gespielt von Sabine.

Mit dem 3. Theater-Stück hat die Theater-Gruppe einen großen Entwicklungs-Schritt gemacht.
Das sagt Andreas Kimpel.
Chef der Lebenshilfe.
Kevin Grote ist Chef vom GOP.
Er sagte, dass alle stolz auf sich sein können.
Willi Eppstein ist Vorsitzender in der Lebenshilfe.
Er dankte dem GOP, allen Besuchern
und Marion Frohn, die alles organisiert hat.

Am 8. Mai ist die zweite Aufführung
von Leonce und Lena.
Um 19 Uhr im GOP.
Karten gibt es bei Marion Frohn.
frohn.marion@lebenshilfe-bonn.de