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07 02 2019

Der Ambulante Pflegedienst neu gedacht

Wir gehen neue Wege

Wie können wir mit dem Ambulanten Pflegedienst unsere Kunden begeistern und dabei selbst mit Freude bei der Sache sein? Dieser Kernfrage Frage stellte sich ein interdisziplinäres Team der Lebenshilfe in einem ersten Workshop, der über 4 Arbeitstage stattfand.

Mit den Coaches Leon und Berrit, die den Workshop im Sinne des „Design Thinking“ begleiteten, trafen sich Mitarbeitende aus dem Ambulanten Pflegedienst mit Kolleginnen und Kollegen der Ambulanten Dienste, der Personalabteilung, der Buchhaltung, der Kommunikation und dem Betriebsrat. Ziel des Design Thinking Prozess ist es „Betroffene zu Beteiligten“  und interdisziplinäres Wissen für das Team verfügbar zu machen.

Die Lebenshilfe hat – genauso wie andere Sozialträger – das Problem, ausreichend Pflegefachkräfte zu finden. Dabei wird auch in der Behindertenhilfe der Bedarf an Pflegefachkräften immer größer. Menschen mit Behinderung leben dank der guten medizinischen Versorgung heute länger, sind oft selbstständiger und mobiler. Diese Lebensqualität  zu erhalten und die Menschen in ihrem Zuhause pflegerisch und durch haushaltsnahe Hilfen zu unterstützen, ist Aufgabe des Ambulanten Pflegedienstes.

Eine Aufgabe, der die Mitarbeitenden mit viel Engagement und Herzblut für ihre Klienten nachkommen. Und doch ist nicht zu übersehen, dass die angespannte Personalsituation belastend ist. Damit sich daran etwas ändert, die Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeitsabläufe besser selbst gestalten können und insgesamt mehr Freude an der Arbeit haben, wurde der „Design Thinking“ Prozess angestoßen.

Bereits in den ersten vier Tagen des Workshops wurde viel erreicht. Durch Recherchearbeit stieg das gegenseitige Verständnis, die Ideen sprudelten nur so und wurden gesammelt. Im nächsten Schritt einigte sich das Team gemeinsam auf die wesentlichen Aspekte, identifizierte neue Arbeitsfelder, brachte konkrete Ideen ein, verfeinerte und stellte vor allem fest, dass man viel voneinander lernen kann.

So war es spannend zu erleben, dass es im Unternehmen bereits Lösungen gibt, die beispielsweise Abläufe eines mobilen Dienstes besser organisieren. Auch die Zusammengehörigkeit eines mobilen Teams kann mit kleinen Änderungen und Neuorganisationen bereits deutlich gestärkt werden. Dafür war es besonders hilfreich, auf die Erfahrungen der Ambulanten Dienste zurückgreifen zu können, die diese Prozesse bereits im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienbetreuung durchgeführt haben. Aus den vielen Anregung haben sich bereits erste konkrete Schritte für die Umsetzung ergeben. Auch organisatorische Abläufe konnten für den Ambulanten Pflegedienst neu aufgerollt und optimiert werden. Und das war erst der Anfang eines verheißungsvollen Prozesses, der in den nächsten Wochen fortgeführt wird.


„Wir sind gespannt wie es weiter geht und würden uns sehr freuen, wenn auch neue Pflegekräfte dazu kämen“, so Wibke Deutsch, Leiterin der Personalabteilung und stellvertretende Geschäftsführerin. „Von Anfang an haben neue Mitarbeitende so die Gelegenheit, ihr Arbeitsumfeld, die Prozesse und Abläufe aktiv mit zu gestalten – im Sinne der Klienten, im Sinne des Teams und zur eigenen Freude an der Arbeit.“

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